Artikel nach Datum gefiltert: Dezember 2013 - Junge Alternative JA! ist eine politische Gruppierung in Immenstadt im Allgäu
09. Mai 2014

1. Sitzung des neugewählten Stadtrates (Amtsperiode 2014-2020)

Am 08.05.2014 fand die erste Sitzung des neugewählten Stadtrates statt.

IMG 8626Unsere 3 gewählten Stadträte: v.l. Paintner Tobias, Kennerknecht Ulrich, Angerer Erich

Als erstes wurden an diesem Abend vom Stadtrat der 2. und 3. Bürgermeister gewählt. Trotz der bisherigen Tradition,

23. März 2014
Auf die vergangene Wahl zum Stadtrat am 16. März 2014 können wir mit einem weinendem und einem lachendem Auge zurückblicken. 
 
Zuallererst möchten wir uns bei den Wählern für Ihr grosses Vertrauen bedanken. Dank Ihrem Vertrauen sind wir die drittstärkste Fraktion mit 14,56% aller Stimmen noch vor der SPD, den Grünen und der FPD in dem zukünftigem Stadtrat geworden. 
 
 
vlnr. Ulrich Kennerknecht, Erich Angerer, Tobias Paintner 
 
 
 
 
Leider wurde unser Bürgermeisterkandidat Ralph Eichbauer knapp nicht gewählt. Ihm fehlten nur 162 Stimmen. Dies zeigt uns, dass fast die Hälfte aller Wähler den Wechsel des Stadtoberhauptes wollten. Wir bieten auch dieses Mal dem alten und neuen Bürgermeister Hr. Schaupp die Zusammenarbeit für die bevorstehenden Aufgaben an.
 
 
Bildquelle Stadt Immenstadt / privat 
14. März 2014

Wahlkampf oder wie vergifte ich das Klima

Unter diesem Motto schrieb Henri Wagner, wer auch immer hinter diesem Nicname steckt,

ein Bürger hat mir erzählt, …(und stellt ein schlechtes Gerücht ins Netz). Ich kann das gar nicht glauben. Weiß jemand, ob es wirklich stimmt?

Dann schreibt Mandi Miller, … „was Sie erfahren haben, entspricht leider der Wahrheit“.

Nicht besser war Herr Kunstmann, … „das habe ich auch schon gehört, aber er sprach offenbar wirklich so“.

Dann steigert sich der beste Draufsetzer, Herr Wegmann, der zufällig in einer Gesprächsrunde diese Aussage auch gehört haben will, “Somit wurde auch ich Zeuge dieser Aussage“

Jetzt die Richtigstellung:

Keiner dieser “Aktiven“ Mitbürger war in einer der genannten Veranstaltungen, aber verbreiten leider so einen Mist.

Wer Herrn Schafroth kennt, weiß, dass er nie so gehandelt hat, handeln wird und geschweige denn so spricht!

Es gab von der JA keine Veranstaltung in Werdenstein, sondern nur eine „Informationsveranstaltung Werdenstein“ vom Bürgermeisterkandidat Ralph Eichbauer.

Ich kann sagen, was Herr Schafroth sagte:

Er sagte auf den Vorwurf, ob die CSU wirklich nur verhindert hat, dass er froh ist u.a. die Schließung des Freibades, des Hallenbades, des Hofgartens, sowie der Windkraftanlagen im Bergstättgebiet verhindern konnte. Diese Einrichtungen sind für unsere Bürger und Gäste wichtig. Den Gymnasiumanbau haben auch die 13 Stadräte entgegen dem Willen von Bgm. Schaupp richtigerweise durchgesetzt.

Hier macht die Frage eines Bürgers Sinn: Wem soll man denn Glauben? Die Einen erzählen so und die Anderen so.

Jetzt entscheide der Wähler, wem er glaubt.

Erich Angerer

01. März 2014

Herr Angerer begrüßte recht herzlich alle Gäste, die Stadtratskandidaten der JA  und unseren Bürgermeisterkandidaten Ralph Eichbauer.

Was haben wir erreicht

In der letzten Stadtratsperiode wurde von der JA mit einfachen Mittel so manches erreicht:

  • der hart umstrittenen Anbau des Gymnasiums wurde durchgesetzt
  • das Freibad und das Hallenbad wurde erhalten
  • die Eigenständigkeit der Vereinsheime in den Ortsteilen wurde erhalten,
  • der Faulenzerweg wurde wieder gewidmet/eröffnet,
  • Seestraße PP gemacht (Kinder-Eis) mit dem Ziel Verkehrslenkung und Beruhigung von Bühl,
  • Erläuterung und Auflärung Windkraftanlagen/Windräder und deren Bedeutung für den Tourismus,
  • Erläuterungen und Aufklärung der B308 Umfahrung,
  • sowie viele kleinere Sachthemen

Einige Themen haben es nur bis zur Schublade gebracht und sind somit noch offene Baustellen für die JA:

  • Friedensgespräche,
  • Verkehrskozept zur Entlastung der SF-Str.,
  • Seestr. , => blick nach vorne

"Einer der wichtigsten Gründe für uns alle, denke ich ist es, das wir alle starken Willens sind unsere Stadt weiter entwickeln möchten. Wir sind alle samt junge und Junggebliebene Immenstädter Bürgerinnen und Bürger. Wir verfolgen unsere eigenen Ziele aber genauso Ziele die bereits im Gange bzw. geplant sind", meinte Herr Angerer.

Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten

Danach stellte sich unser Bürgermeisterkandidat Ralph Eichbauer mit seinem 10 Punkte Programm vor. Das gesamte Programm finden Sie ausführlichst unter www.ralph-eichbauer.de

Unsere Stadtratskandidaten

Danach stellten sich kurz und knapp unsere Stadtratskandidaten vor. Informationen hierzu finden Sie hier unter Wahl 2014 Stadtratskandidaten.

Unsere Teams und Themen

Ebenfalls kurz und knapp wurden die Themen der JA für die zukünftige Arbeit im Stadtrat von Frau Kuschel vorgestellt. Alle Themen finden Sie hier ausführlich auf unserer Seite oder in unserem Flyer.

Thema: Stadtentwicklung, Wirtschaft und Stadtmarketing

Erich Angerer, Selbständiger Kfz-Mechaniker-Meister-Unternehmer

Alexandra Hauf, Kaufmännische Leiterin, Verkäuferin

Christoph Kirchbihler, Qualitätsingenieur Robert Bosch GmbH

Brigitte Kuschel, Internetagentur

Petra Schafroth, Baby Bolz und 1. Vorsitzende des Einzelhandelsvereins IMPULS

  • Wir haben uns gefragt: wie können wir die Entwicklung unseres Städtles unterstützen.
  • Wie machen wir Immenstadt attraktiv?
  • Wie bringen wir Investoren in die Stadt?
  • Wie verbessern wir das Image und den Bekanntheitsgrad unseres Städtles?
  • Vermieter würden nicht bei den Handwerkern investieren
  • keiner gibt sein Geld hier mehr aus : in Gaststätten, bei Freizeiteinrichtungen, in Geschäften
  • Die Stadt wird leerer und unattraktiver
  • Und viele Arbeitsplätze würden verloren gehen
  • Viele Themen rund um das Bürgerbüro,
  • Für Senioren: Wohnraum und Einkaufsmöglichkeiten in der Kernstadt, Unterhaltungsprogamme für Senioren
  • Unterstützung der Immenstädter Schulfamilie
  • Themen wie Ganztagesklassen, Mittagsbetreuung, Mensa
  • Und die Vernetzung von Schulen und Unternehmen für einen besseren Einstieg in die Berufswelt

Diese Fragen haben wir gemeinsam bearbeitet und sind bereit den Bürgermeister mit innovativen Ideen zu unterstützen.

Denn: Das Thema Stadtentwicklung betrifft uns alle!

Eine positive Stadtentwicklung fördert die Lebensqualität eines jeden einzelnen und macht die Stadt für unsere Kinder attraktiv.

Thema: Wirtschaftsförderer

Oliver Speck, Diplom-Betriebswirt/MBA, Staatl. geprüfter Musikschullehrer, Senior Sales Manager Bosch Software Innovations

Die JA steht für eine spritzige und frische Initiative zur wirtschaftlichen Förderung unseres Städtles und der Region.

Aus diesem Grunde haben wir uns ganz gezielt mit den Aufgabenfeldern der Wirtschaftsförderung beschäftigt.

Wir sind zu der Auffassung gekommen, dass wir dringend einen richtigen Wirtschaftsförderer brauchen, der ganz eng mit dem Bürgermeister zusammenarbeitet und den Weitblick für alle Ebenen und Themenbereiche hat.

Ein ganz wichtiger Punkt ist hier auch das Einholen von wichtigen Fördergeldern und Bilden einer durchgängigen strategischen Ausrichtung.

Thema Tourismus

Brigitte Kuschel, Fachbeirat Alpsee Grünten, Tourismusverein und Vermieter

Bernhard Kuschel, Vermieter

Martina Grimme, Prima Vera

Holger Gensberger, Animateur Kinderhotel Oberjoch

 

Wir haben als eine der wenigen Parteigruppen das Thema Tourismus aufgenommen, da wir meinen, dass Tourismus in Immenstadt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, der gefördert werden muss.

Stellen Sie sich vor die Touristen mit Ihren 350.000 Übernachtungen würden nicht mehr kommen.

Das bedeutet,

  • Vermieter würden nicht bei den Handwerkern investieren
  • keiner gibt sein Geld hier mehr aus: in Gaststätten, bei Freizeiteinrichtungen, in Geschäften
  • Die Stadt wird leerer und unattraktiver
  • Und viele Arbeitsplätze würden verloren gehen

Und aus diesem Grund müssen wir im Thema Tourismus etwas tun, auch um gegenüber unserer Nachbar-Feriengebiete attraktiv zu bleiben. Und das geht nur ohne Schließung von Freizeitattraktionen wie z.B. das Freibad und Austritt aus der Ferienregion Alpsee-Grünten, sondern nur mit einem guten Konzept und Marketing

Thema: Vereine, Ehrenamt, Jugend & Freizeit

 Tobias Paintner, Wirtschaftsinformatiker B. Sc.

Jürgen Sigel, Elektroinstallateur

Thomas Schiedrich, Industriemeister Digital und Printmedien, Offsetdrucker

Michael Ristinger, Werkfeuerwehrmann

Oliver Gammel, Eventmanager Allgäuer Brauhaus

Sarah Knobloch, Studentin für Politikwissenschaft

 

Unsere Gesellschaft wird zukünftig verstärkt auf wachsendes Bewusstsein und Solidarität angewiesen sein.

Und das ist bei uns im Allgäu noch sehr gut abgebildet durch die vielen ehrenamtlich Tätigen. Dieses freiwillige Engagement wollen wir fördern.

Wir wollen ebenso – mit ganz konkreten Punkten, dass die Freizeitangebote für Familien erweitert werden.

Und wir wollen, dass die öffentlichen Träger und öffentlichen Institutionen hier bessere Voraussetzungen und Strukturen schaffen 

 

Thema: Familie und Bildung

Birgit Joas, gelernte Bankkauffrau

Hakan Ataman, selbstständiger Finanzmakler

Klaus Lindebar, Geometer, Personalratsvorsitzender

Kristin Böck, Gymnasiallehrerin

Rita Riefler,Einzelhändlerin

 

Familien bilden das Rückgrat der sozialen Strukturen. Die Zukunft unserer Stadt hängt entscheiden von ihrer demographischen, sozialen und kulturellen Entwicklung ab.

Wir haben uns ganz konkreter Punkte angenommen

wie

  • Viele Themen rund um das Bürgerbüro,
  • Für Senioren: Wohnraum und Einkaufsmöglichkeiten in der Kernstadt, Unterhaltungsprogamme für Senioren
  • Unterstützung der Immenstädter Schulfamilie
  • Themen wie Ganztagesklassen, Mittagsbetreuung, Mensa
  • Und die Vernetzung von Schulen und Unternehmen für einen besseren Einstieg in die Berufswelt

Wir von der JA möchten eine kinder- und familienfreundliche Stadt.

 

Thema: Umwelt, Energie und Landwirtschaft

Ulrich Kennerknecht, selbst. Zimmerermeister, Obermeister der Zimmererinnung und stv. Kreishandwerksmeister, Landwirt, Energiefachmann

Jürgen Sigel, Elektroinstallateur

Wolfgang Seiband, Landwirtschaftsmeister, Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger

Christian Schiebel, Kommunalbeamter, Landwirt

 

Unsere Allgäuer Berg und Seenlandschaft ist von besonderem Reiz und Einmaligkeit.

Wir möchten diese Kultur und Naturlandschaft erhalten und unseren Kindern nahebringen – und das mit vernünftigen Konzepten und Flächenmanagement

Hierfür brauchen wir u.a. Konzepte für die Energieeinsparung, Erhaltung der bäuerlichen Landwirtschaft und die Förderung von regionalen Produkten.

 

Und noch ein Statement zu den Streitereien

Wir wollen so wie Sie keinen Streit.

Und wir denken schon an nachher – dass wir nach der Wahl alle miteinander im Stadtrat zusammenarbeiten müssen und Immenstadt voranbringen wollen.

Also bitte ich Sie hiermit – schauen Sie sich die Kandidaten der JA an und ich würde mich freuen, wenn Sie möglichst viele von uns wählen.

 

Der Abend wurde mit einer ausführlichen Fragerunde an den Bürgermeisterkandidaten beendet. 

 

 

25. Februar 2014

Werner Oppold und Peter Elgaß meinten mit provokativen Äußerungen, „wenn Sie die JA wählen, wählen Sie die Junge CSU“.

Wir meinen - Sie haben die Wahl

Lassen wir doch die Bürger entscheiden. Die Flyer sind verteilt und die Programme offen dargelegt. Jeder kann sich ein eigenes Bild machen (u.a. auch bei unserer Vorstellung mit Ralph Eichbauer am 25.2. ab 20.00 Uhr im Schloßssaal).

Wir – alle Stadtratskandidaten der JA haben viel zu bieten und zeigen es auch. Das macht wohl „den Großen“ Angst, denn Sie schlagen um sich.

Streitereien vor der Wahl - gute Arbeit nach der Wahl?

Außerdem meinen wir in der Kommunalwahl haben Streitereien zwischen den Fraktionen nichts zu suchen, denn sie ist wie immer eine reine Personenwahl. Wer sich einsetzt oder einsetzen will wird gewählt.

Der Bürger in Immenstadt will keinen Streit mehr und es gilt doch bei jeder negativen Aussage zu bedenken: wie sollen Personen, die Falschaussagen oder Floskeln in den Raum stellen nach der Wahl mit Ihren vermeindlichen Gegnern zusammenarbeiten? Da sollte sich jeder Bürger vor der Wahl schon fragen, wo er genau sein Kreuz für Immenstadt platziert.

Wir freuen uns auf Ihre Stimme und versprechen schon jetzt unser Bestes zu geben.

JA – füreinander – miteinander - gemeinsam

 

09. Februar 2014

Wahlkampf einmal anders

BurgerMeisterParty- unter diesem Motto luden der Immenstädter Bürgermeisterkandidat Ralph Eichbauer und die Junge Alternative für Immenstadt (JA) in die Salzstrasse ein.

Und besonders junge Immenstädter und jung gebliebene kamen in Scharen. Für Eichbauer der Beweis, dass man zu den Bürgern kommen muß und sich nicht im Rathaus verstecken darf.

„Mir gefällt der direkte Kontakt mit den Immenstädtern, hier erfahre ich was die Leute wirklich wollen. Zuhören und sich Zeit nehmen ist für mich ein ganz wichtiger Punkt im Umgang mit den Bürgern“ so Eichbauer. Als Bürgermeister wolle er diesen Weg weitergehen um gerade auch junge Menschen für die Kommunalpolitik zu interessieren. In diesem Zusammenhang wolle er auch ein Jugendparlament einführen.

 Wieviel Immenstädter zu der BurgerMeisterParty kamen, kann Oliver Gammel unser Organisator, nicht genau sagen.

Wir haben rund 300 Burger und 150 Würstchen gegrillt, die von der Metzgerei Müller und der Firma Neuhofer gesponsert wurden. Weiterhin sagen wir danke, bei Bastel und allen anderen Helfern die den Abend zu dem tollen Event verholfen haben.

Ralph Eichbauer stand, nachdem er zwei Stunden selber die Burger gegrillt hatte, noch bis tief in die Nacht in der Salzstrasse und war der Kandidat zum Anfassen.

21. Januar 2014

Erkheim – Bei der letzten Bezirksversammlung wählte die Junge Union Schwaben einen neuen Vorsitzenden. Die etwa 90 Delegierten hatten an der Versammlung die Auswahl zwischen zwei Kandidaten: Matthias Neff (Kreisvorsitzender der JU Augsburg-Land) und Tobias Paintner (Kreisvorsitzender der JU Oberallgäu) bewarben sich für das Amt des Bezirksvorsitzenden.

Die Position wurde vakant, da Dr. Hans Reichart (MdL) im letzten Jahr zum Landesvorsitzenden der JU Bayern gewählt wurde.

Die beiden Kandidaten präsentierten sich in einer kurzen Vorstellung und stellten in Ihren aussagekräftigen Reden Ihre Visionen vor. Danach erfolgte die Wahl durch die Delegierten und nach kurzer Zeit stand fest, wer die Geschicke der JU Schwaben in Zukunft leiten sollte. Tobias Paintner setzte sich gegen seinen Mitbewerber durch und freute sich anschließend sehr über seine Wahl.

Besonders wichtige Themen stellen für ihn die Abwanderung aus dem ländlichen Regionen, der Ausbau des Personennahverkehrs und die Einführung der PKW-Maut dar. Auch die Generationengerechtigkeit bleibt für ihn ein sehr aktuelles Thema.

Aktuell muss die Junge Union ihren Fokus auf die kommenden Kommunalwahlen am 16. März legen, bei denen sehr viele junge Nachwuchspolitiker aus den eigenen Reihen antreten. Paintner sicherte den Kandidatinnen und Kandidaten die Unterstützung des Bezirksverbandes zu. Er betonte dabei, dass die Junge Union vor allem gemeinsam und als Team diese Aufgaben angehen muss, damit der maximale Erfolg erzielt werden kann.

11. Januar 2014

Kommunalwahl: Junge Alternative präsentiert Kandidaten und Themen zur Stadtratswahl 2014

Immenstadt. Im Hotel Krone in Stein stellten sich die Kandidaten – alle im Alter zwischen 20 und 51 Jahren – der Öffentlichkeit.

6 Jahre Stadtratsarbeit

Erich Angerer (43, Stein, selbst. KfZ-Mechaniker-Meister) begrüßte Kandidaten und Gäste und zog ein Resümee aus sechs Jahren Stadtratsarbeit.Zu den wohl wichtigsten Entscheidungen gehört für ihn der Anbau des Gymnasiums, für den die JA sich stark machte und dafür stimmte. Für die Zukunft möchte Angerer „vieles in Gang bringen“ – und zwar nach dem Motto der JA: Füreinander – Miteinander – Gemeinsam. Alle Kandidaten – alles Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen; Vertreter aus Stadt und den Ortsteilen; Studentin, Angestellte, Beamte, Selbständige – stellten sich mit eigenem Schwerpunktthema vor. Jeder hat „seinen eigenen Kopf mit eigenen Ideen“, die er einbringen und mit anpacken möchte.

DSC 9652 RalfkUnser Kandidat Nummer 25 - Ralph Eichbauer

Als Kandidat Nummer 25 ergriff Bürgermeisterkandidat Ralph Eichbauer das Wort und verglich Politik mit „Zahnrädern, die ineinander laufen müssen“. Ihm liegt das Wohl der Stadt und seiner Bürger sehr am Herzen. Deswegen möchte er politische Verantwortung für Immenstadt übernehmen und gemäß dem Leitspruch der JA „miteinander“ reiche er allen, die sich für ihre Stadt einsetzen wollen, die Hand und werde ihnen mit der gebotenen Wertschätzung begegnen.

Die JA mit ganz klaren Vorstellungen

Von ihrem Wahlprogramm hat die JA ganz klare Vorstellungen. Die Gruppe will arbeiten und das, von dem sie spricht, meint sie wirklich ernst.

 

Thema Stadtentwicklung

Alexandra Hauf (43, Bräunlings, kaufm. Leiterin und Verkäuferin) brachte es auf den Punkt: „Das Genie entdeckt das Problem. Das Talent löst es.“ (Zitat von Karl Heinrich Waggerl). Hauf ist überzeugt: „Wir von der JA können das. Wir haben einige Genies unter uns. Und wir haben das Talent und wir haben Ideen. Sie müssen uns nur ihr Vertrauen schenken.“ Die Junge Alternative hat zahlreiche Vorstellungen, was Stadtentwicklung, Wirtschaft und Stadtmarketing angeht.

Der Wirtschaftsförderer

Für Oliver Speck (44, Immenstadt, Senior Sales Manager Bosch) ist Wirtschaftsförderung „Chefsache“. In Immenstadt sei die Stelle des Wirtschaftsförderers „unausgereift“. Man müsse jedoch den massiven Wettbewerb verstehen und darauf reagieren. Speck denkt an ein Label „Made in Immenstadt“, will mit anderen Gemeinden „Hand in Hand“ zusammenarbeiten und neue Wertschöpfungsketten entwickeln.

Thema Tourismus

Beim Thema Tourismus versprühte Brigitte Kuschel (51, Akams, EDV-Kauffrau) förmlich ihre Ideen, wie man Immenstadt voranbringen könne. Nur ein Gedanke von vielen weiteren ist „mit dem Naturparkhaus endlich Geld verdienen. Die Leute sollen hingehen wollen!“ Kuschel stellte jedoch nicht nur diese Forderung , sondern zeigte im zweiten Atemzug auch verschiedene Lösungsansätze auf. Außerdem werde Immenstadt im World-Wide-Web nur schlecht gefunden. Dabei sei es doch ein leichtes, dies mit Hilfe der neuen Medien zu verbessern. Ein weiterer interessanter Wunsch der EDV-Fachfrau besteht darin, dass die Stadt Immenstadt ein kostenloses WLAN an den öffentlichen Plätzen für die Gäste und die Bürger von Immenstadt vorhalten sollte.

Thema Vereine, Jugend und Ehrenamt

Tobias Paintner (28, Ratholz, Wirtschaftsinformatiker), strich heraus, dass Immenstadt das Ehrenamt weiter ausbauen und würdigen müsse. Die Zuschüsse an Vereine kommen für ihn beinahe einer „Pflichtaufgabe“ gleich, da „Die Jugend der Stadt ohne Vereine viel teurer kommt“. Außerdem brauche die Stadt Angebote, damit die Jugend in der Stadt bleibt und nicht abwandert.

Familie und Bildung

Zum Thema Familie unterstrich Klaus Lindebar (36, Freibrechts, Geometer) die Wichtigkeit der Stelle des Streetworkers und wünscht sich im Bürgerbüro einen direkten Ansprechpartner für Jugendliche, Senioren und Familien sowie einen Migrations- und Integrationsbeauftragten. Was die Bildung angeht, betonte Kristin Böck (43, Immenstadt, Gymnasiallehrerin) zum geplanten Neubau der Königseggschule , dass „die jungen Immenstädter bessere Lernbedingungen verdient haben als den „Sumpf“ neben der Knabenrealschule“. Beim großen Thema Umwelt, Energie und Landwirtschaft ist es für Ulrich Kennerknecht (44, Akams, selbst. Zimmerermeister und Landwirt) wichtig, dass der Jugend das Energiesparen vorgelebt wird. „Die beste Energie ist nämlich die, die gar nicht erst verbraucht wird“.

Schenken Sie uns Ihr Vertrauen

Zusammenfassend warb Erich Angerer nochmals für die Junge Alternative: „Die JA hat den Mumm, für ihre Ziele einzutreten. Die Bürger müssen jedoch mitwirken und uns ihr Vertrauen schenken.“ (jo.).